Lehnitz

Lehnitz liegt östlich der Kernstadt am Lehnitzsee und ist mit der Berliner S-Bahn S 1 erreichbar.

Rund 3000 Einwohner leben in dem Ortsteil, der 1350 als „Lentzen“ erstmals urkundlich erwähnt wurde. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Lehnitz zu einem Erholungs- und Villenvorort Berlins. Mit der Fertigstellung des Oder-Havel-Kanals im Jahr 1914 konnte der Ortsteil an das Berliner Wasserstraßennetz angebunden werden. Heute dient der Lehnitzsee neben der Berufsschiffahrt vor allem auch den Freizeitkapitänen und Badegästen zur Erholung.

 

Zwischen 1941-1943 entstand das heutige Siedlungsdenkmal "Waldsiedlung" des Architekten Klaus Heese, das von Häftlingen des KZ Sachsenhausen errichtet wurde. Die militärische Organisation „Versuchsanstalt für Höhenflüge“ hatte es in Auftrag gegeben. Nach 1945 wohnten in der Waldsiedlung viele prominente Bürger der DDR wie der Autor Friedrich Wolf. Sein Wohnhaus ist heute die "Friedrich-Wolf-Gedenkstätte".

 

Politik:
Der Ortsbeirat von Lehnitz setzt sich aus 9 Mitgliedern zusammen. Der Ortsvorsteher ist Gerd Baer.