Sachsenhausen

2750 Menschen leben heute in Sachsenhausen, das 1974 in die Stadt Oranienburg eingemeindet wurde und seit 2003 einen eigenständigen Ortsteil bildet.

 

König Friedrich II von Preußen  gründete Sachsenhausen im Jahr 1753 als Spinnerdorf und siedelte dort Familien für die Wollproduktion ab. Durch die günstige Lage an der Havel und den Bau des 1791 fertig gestellten Ruppiner Kanals konnte sich Sachsenhausen vom Spinner- zum Schifferdorf weiterentwickeln.

Auf der Fläche des ehemaligen Sachsenhausener Staatsforstes entstand 1936 das KZ Sachsenhausen. Bis 1945 wurden dort mehr als 200.000 Menschen aus den verschiedensten europäischen Ländern von den Nationalsozialisten interniert und Zehntausende ermordet.

 

Heute befinden sich auf dem Gelände die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen. Jährlich besuchen sie rund 400.000 Menschen. Viele Veranstaltungen finden hier und in der zugehörigen Jugendherberge "Haus Sczcypiorski" statt.

 


Politik:
Der Ortsbeirat von Sachsenhausen setzt sich aus 9 Mitgliedern zusammen. Ortsvorsteher ist Jürgen Wruck.