Malz

Mit rund 550 Einwohnern ist Malz ist der kleinste und zugleich nördlichste Ortsteil Oranienburgs. Er liegt 5 Kilometer nördlich der Kernstadt.

 

Der Name des Ortsteils leitet sich ab vom Wort „Malcz“, im 14. Jahrhundert die Bezeichnung für ein wildreiches großes Waldgebiet. Gegründet wurde Malz nach dem Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Im Zuge der Kolonialisierungsbemühungen in Preußen unter Friedrich II. siedelten sich hier Mitte des 18. Jahrhunderts Kolonistenfamilien an. 1827-1828 entstand der Malzer Kanal einschließlich einer Schleusenkammer.

Malz entwickelte sich zu einem Schifferdorf. Durch den Bau des Oder-Havel-Kanals zum Großschifffahrtsweg Berlin-Stettin wurde der Malzer Kanal zu eng für die Zahl der Schiffe. Der Verkehr führte an der Malzer Schleuse vorbei. Statt dem Schiffergewerbe stand nun der Schiffsbau im Vordergrund. Die Werft Malz ist bis heute ein erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen am Ort.

 

Politik:
Der Ortsbeirat von Malz setzt sich aus 3 Mitgliedern zusammen. Ortsvorsteher ist Manfred Hartmann.